JAHRESBERICHT 2020

Das Jahr 2020 werden wir alle nicht so schnell vergessen. Es war ein schwieriges Jahr und jede von uns musste sich immer wieder neuen Umständen anpassen, so auch unser Verein.

Man musste flexibel bleiben und immer wieder überlegen, was das möglichst Beste für alle Beteiligten ist.  Wir wollten unser Vereinsleben nicht auf Eis legen, wollten aber auch nicht die Verantwortung übernehmen, dass Virus noch weiter zu verbreiten.

Es ist uns klar, dass vor allem die Senioren von den Absagen betroffen waren und hoffen fest, dass wir all dies im kommenden Jahr nachholen können.

So mussten wir auch mit einer Absage starten. Das neue Fasnachts-OK hoffte bis zuletzt, die Fasnacht durchführen zu können. Leider wurde es kurzfristig verboten.

Im März hatten wir mehr Glück und Manu Eiter konnte mit 5 Frauen in einem Tageskurs Taschen nähen. Mit viel Freude waren die Teilnehmenden an der Arbeit.

Dann folgte der grosse Lockdown und so konnten wir den Frühlingsputz und das anschliessende Dankesessen für die Brockifrauen nicht durchführen.  Auch musste die Brocki selbst für diese Zeit schliessen. Im Juni durften wir wieder öffnen und dank tatkräftigen Frauen liefen die Geschäfte sehr gut. Vielen Dank an alle!

Spontan boten wir im März Hilfe für die Risikogruppen an. Frauen aus dem Verein und später auch 3 junge Männer übernahmen hauptsächlich die Einkäufe für ältere Personen. Die Nachfrage und das Angebot hielten sich gerade gut die Waage und über fast drei Monate wurde für 6 Personen regelmässig eingekauft.

Die Vorträge über Kindererziehung im Mai mussten verschoben werden. Die Spazierifrauen konnten den ganzen Sommer die Bewohner nicht auf einen Spaziergang mitnehmen.

An einem Sonntagmorgen erhielt ich einen Anruf, dass die Bücherkiste auf dem Kirchplatz mutwillig zerschlagen wurde. Ich machte eine Meldung bei der Polizei. Da das Angebot ansonsten sehr geschätzt wird, besorgten wir eine neue Kiste.

Im Juni war die Lage kurz besser und wir nutzten die Chance. 10 Frauen nahmen am Vereinsausflug teil und reisten nach Pagig um den schönen und eindrücklichen Garten von Evi Sprecher und Hanspeter Mohler anzusehen. Sie produzieren Biogemüse für Restaurants und den Direktverkauf und viele Kräuter und Blumen für die Produkte von SOGLIO.

Die 6 Stickfrauen stickten ab September ihre schönen Bilder im grossen Nähzimmer, später auch mit Maske.

Im September stiegen die Coronazahlen wieder an und so mussten wir den Seniorenausflug und den Koffermarkt absagen. Auch der Seniorennachmittag im November konnte dann nicht stattfinden.

Im Dezember erhellten dann 24 Adventsfenster dank Monikas Organisation unser Dorf. Das Fenster in der Brocki wurde von Nina, Mirjam, Kathrin und Nora mit den selbstgemachten Puppen sehr liebevoll geschmückt! Danke an alle fürs mitmachen!

JAHRESBERICHT 2019

Bereits im Januar starteten wir mit  einem Langlaufkurs. Fünf klassische Läuferinnen  begaben sich nach Davos, wo sie von einer versierten Langlauflehrerin während  zwei Stunden bei besten Bedingungen unterrichtet wurden. Es war herrlich.

Zwei Skating-Gruppen ,4 Anfänger und 3 Fortgeschrittene besuchten etwas später entsprechende Kurse in Klosters … sie hatten eben so viel Spass.

Am 22. Februar machten wir unseren Vereinsausflug nach Urmein/Oberurmein. In der Kirche von Urmein besuchten wir eine Ausstellung von Textil-Kunstwerken; bei einem hatten unsere Stickerinnen unter der Leitung von Marianne Sahli mitgewirkt.

Regula Caviezel führte durch die Ausstellung. Zu allen Bildern wusste sie eine Geschichte oder Hintergründe  der Künstlerinnen zu erzählen; wir waren beeindruckt.

Diana liess ihre Beziehungen spielen zu Oberurmein und so wurden wir im Clubhaus der Eistock-Schützen herzlich empfangen. Gerne liessen wir uns mit Kaffee und einer himmlischen Schwarzwälder-Torte aufwärmen; hergestellt von Dianas Mama und guter Seele der Eisstock-Schützen. Die Sportlichen unter uns hätten diesen Spass auf dem Glatteis gerne ausprobiert; das warme Wetter liess es leider nicht zu. Kurz entschlossen nahm uns ein Mitglied des Clubs mit auf eine Rundwanderung durch das Skigebiet. Ein paar Frauen bevorzugten einen Jass im gemütlichen Vereinslokal, wo wir später ein feines Raclette und zum Dessert frischen  Fruchtsalat  geniessen durften. Es war sehr gemütlich und kurzweilig.

Zu später Stunde nahmen wir Abschied vom schönen Platz mit bester Bewirtung.

Am 16. April wurde die Brockenstube entstaubt, feucht aufgewischt, nochmals  Ladenhüter aussortiert und Platz geschaffen für Neues , Gebrauchtes….

Am 22. Mai früh morgens besetzte eine muntere Schar Schierser Senioren den modernen Reise- Car der Firma Roth/ Chur. Der Chauffeur soll uns zur Vogelwarte nach Sempach fahren.

Walensee – Pfäffikon – über den Hirzel nach Gisikon-Roth zum obligaten Kaffeehalt , dann via Emmen nach Sempach.

Der Rundgang gab uns vielfältige Einblicke, wie unsere gefiederten Freunde sich Mensch und Natur zu Nutze machen, aber auch in die Herausforderungen bei harten Bedingungen, wo die Natur manchmal keine Rücksicht kennt.

Die Zeit verging schnell, und wir sollten weiter, dem Baldegger- und Hallwiler –See entlang  zum Eichberg, wo wir den Zmittag bestellt hatten. Ein schöner Aussichtspunkt zum Verweilen….später Rückfahrt via Meisterschwanden- Muri- Zug- Menzingen- Pfäffikon schön über Land- mit zufriedenen Senioren heimwäts.

Am 24./25.August führten wir am Dorffest einen Stand mit frischen Fruchtsäften. Das Fest war an das Jubiläum: „ 130 Jahre Eisenbahn im Vorder-und Mittelprättigau“ geknüpft. Die Organisatoren erwarteten regen Besuch der Bahngäste und sonstige Besucher. Das Wetter war heiss aber der Besucherstrom durchzogen; am Samstag noch besser als am Sonntag.

Wie vor fünf Jahren boten wir Zamba Fruchtsäfte an. 14 Helferinnen füllten den Arbeitsplan. Die fein hergerichteten Fruchtsäfte mit schönen Fruchtspiessli garniert zogen augenblicklich viele Vespen an, so dass wir fast alles im Kühlschrank versorgen mussten – anstatt anmächelig zu präsentieren; Etwa 100 Becher Saft konnten wir verkaufen: Dementsprechend klein war der Reingewinn; Wir wollten schliesslich präsent sein mit etwas Gesundem, Erschwinglichem; dieses Ziel haben wir erreicht-J

Eine Woche später fand der Koffermarkt in der Aula der Mittelschule statt; wieder organisiert von Diana, Nicole und Monika.

31 top-motivierte Aussteller hatten sehr schöne Sachen vorbereitet; von der Wurst über Gebäck bis zu den vielfältigsten Handarbeiten in verschiedensten Materialien.

Trotz des schönen Wetters strömten viele Besucher durch die Gänge und die Kaffeestube bot der willkommene Anfang oder Schlusspunkt.

13 spendierte Kuchen von unseren Mitgliedern, ca. 100 Kaffees und eben so viel  Getränkeflaschen liessen die Kasse klingeln; ein schöner Gewinn mit zufriedenen Ausstellern und Besuchern war das Resultat.

Mehrere Aussteller haben sich gleich für das nächste Mal eingeschrieben. Bravo, das war ein voller Erfolg zum 2.Mal!

Auch die Brockenstube konnte  erfreulichen Besucher -Aufmarsch verzeichnen an diesem Tag;  wodurch auch dort ein schöner Betrag die Kasse aufstockte.

Am 13.November durften wir den traditionellen Senioren-Nachmittag im KGH gestalten.

Dieses Jahr gab Margrith Ladner-Frei mit Erzelligä us   Schälleria – ein paar Müsterchen zum Besten aus ihrem neusten Buch, das just eine Woche später an einer Vernissage vorgestellt wurde. Ein Zufall!

 Etliche Zuhörer erkannten Personen, von denen sie – für uns – lustige Episoden aus ihrem Leben in Nachbarschaft  zu erzählen wusste – in urigem Walser-Dialekt. Wir hätten noch länger gelauscht, aber der Zvieri war schliesslich auch begehrt.

Am 19. November zeigte ich, wie man Beinwellsalbe herstellt. Von sieben angemeldeten Frauen hatten sich zwei entschuldigt… und zwei kamen. Wir konnten dann aus dem Vollen schöpfen und die Wenigen hatten Freude an der schönen, cremigen Salbe zur Narbenpflege und bei Gelenkschmerzen etc.

Am 1. Dezember machten wir wieder den Anfang der beleuchteten Advents- fenster. Zum fünften, und letzten Mal gestaltete Marianne Sahli das Fenster,  Marie – Theres Meier half wie immer beim Installieren. Marianne wird von  Schiers wegziehen; wie ich gehört habe, wird sie nicht alle Fäden abbrechen.

Sie bleibt weiterhin in unserem Verein, und ihre Kurse mit den Stickerinnen wird sie weiterführen.

Auch für diesen Advent füllte sich die Liste, welche Monika Putzi über Doodle eingerichtet hatte, mit einigen bekannten, aber auch vielen neuen Teilnehmer/innen.

Wer abends nach der Dämmerung noch einen Spaziergang unternehmen mochte, konnte vom Lunden bis ins Feld, Maria- Montagna, Fajauna, sogar in Schuders  leuchtende, schöne Kreationen bewundern und bei einem heissen Getränk und etwas Feinem zum Picken  ein paar Gleichgesinnte treffen. Ein schöner Brauch in der Zeit, in der es früh dunkel wird.

Zuletzt im Vereinsjahr, aber bereits im neuen Jahr fanden schon vier Langlauf-Kurse ; klassisch und Skating mit jeweils vier bis fünf Teilnehmerinnen statt.

JAHRESBERICHT 2018

Am 8. März besuchten Diana und ich die Jahresversammlung vom Kantonalverband in Thusis. Vom verbliebenen vierköpfigen Vorstand demissionierten deren drei, weil es ihnen nicht gelang, eine weitere Frau für die Vorstandsarbeit zu gewinnen.

Nach angeregter Diskussion wurde dann einstimmig die Stilllegung beschlossen. Dies ist möglich für zwei Jahre: dann müsste man die Arbeit wieder aufnehmen, ansonsten wird der Verband aufgelöst. Vreni Caduff blieb als Kontaktperson.

Am 14. März erklärte  uns Frau Karin Felix die Wirkung von EM (sogenannte effektive Micro-Organismen).

40 Personen kamen im Seminarraum Oberhof zusammen, um dem interessanten Vortrag zu folgen.

Die EM-Kultur wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt. Auf uns abgestimmt streiften wir die Themen  Körperpflege, Darmgesundheit und Garten.

Entscheidend für die Gesundheit eines Systems ist das Gleichgewicht zwischen „guten“ „neutralen“ und „negativen“ Substanzen.

Mit der EM-Kultur soll es gelingen, dieses Gleichgewicht herzustellen.

Nimmt man Antibiotika und Cortison ein, herrscht im Darm ein schlechtes Klima. Dem kann man mit EM plus 14 Biokräuter entgegenwirken.

EM in Keramik eingebrannt verwendet man, um das Trinkwasser im Wasserkrug, Behälter in Kaffeemaschinen, etc.; Wassertonnen im Garten, aber auch das Wasser in Schwimmbädern haltbarer zu machen.

EM- Pulver verwendet man mit Zuckerrohrmelasse und Wasser verdünnt…das sog. Bodenfit, um Kompost anzusetzen.

Speziell im Winter ist das eine sehr gute Lösung. um Wildtiere nicht anzulocken mit faulenden Abfällen aus der Küche.

 Der Kompostkübel wird im Kellerraum gefüllt, dann drei Wochen fermentiert, bevor er in den Garten gebracht wird.

Weiter gibt es viele Pflegeprodukte, welche zusätzlich mit Bachblüten in der Schweiz hergestellt werden.

Nach dem Vortrag wurden viele Fragen zufriedenstellend von Frau Felix beantwortet. Einige benutzten den Produkteverkauf oder bestellten zur Abholung im EM_Lädeli  in Pfäfers.

In dieser Zeit konnten wir unseren reichhaltigen Apero bereitstellen.

Am 27. Mai war die IG Spielplatz Farb  bereit, ihren neu erstellten Spielplatz zu eröffnen. Aus unseren Reihen hatten sich einige Frauen anl. der GV in die Spendenliste für Kuchen oder Torten eingeschrieben.

Wegen schlechtem Wetter wurde der Anlass um eine Woche verschoben. Dann hatten sie Wetterglück und Eltern und Kinder kamen in Scharen, um das gut gelungene Werk zu testen und mit allem Drum und Dran zu geniessen.

Mit grosszügiger Unterstützung der Mittelschul-Bibliothek erweiterten wir unser Angebot um zwei Bücherkisten; eine auf dem neuen Spielplatz, die andere an der Landquart beim ersten Damm.

Am 26. Juni  durften die Schierser Senioren eine schöne Fahrt ins Blaue machen. Der Car-Chauffeur vom bewährten Car-Unternehmen Roth Chur fuhr mit 42 angemeldeten Reiselustigen und Begleiterinnen vom Vorstand nach Benken . Im Bäckereimuseum genossen alle die Kaffepause. Weiter ging es zum nächsten Genuss in Bilten: die Läderach Schoggi Fabrik. Zwei Führungspersonen erklärten uns den fairen Umgang und Handel mit den vielen Klein-Anbauern von Kakaobohnen in verschiedenen Anbaugebieten und die Unterstützung für nachhaltigen Anbau und sicheren  Absatz durch die Firma Läderach. Auf einem Rundgang durften wir mit eigenen Augen sehen, wie aus der bitteren Kakaobohne süsse Schockolade entstand.

Die eingekaufte Schoggi verstauten wir wohlweislich im kühlen Kofferraum, denn jetzt führte uns der Chauffeur nach Amden – Arvenbühl zum Mittagessen.

Der feine Braten vom Grill, das warme Wetter, die schöne Gesellschaft; alles zum Geniessen; es war ein dankbarer Ausflug!

Am 1. September fand der Koffermarkt, organisiert von unseren jungen, neuen Mitgliedern im Verein statt.

Ich entnehme dem Bericht von Diana zwei drei Punkte: Aus einer Idee wurde ein toller Markttag.  In der Aula der Mittelschule wurden Tische aufgestellt für den Koffermarkt und die Kaffeestube nebenan im Gang und Schulzimmer.

Mehr als 30 Aussteller hatten sich angemeldet und in aufwändiger Arbeit sehr schöne Koffer hergerichtet. Interessierte kamen in Scharen zum Schauen, Kaufen und zu Kaffee und Kuchen. Die 15 Kuchen von Bäckerinnen aus dem Verein fanden reissenden Absatz. Zwischenzeitlich war es ein Gedränge wie am Churer Fest:-J.Zusammen mit dem Standgeld von Fr 20.- flossen mehr als 1500 Franken in die Kasse der Organisatorinnen.

 Auch unsere Brockenstube hatte offene Türe an diesem Samstag und etliche Besucher vom Markt benutzten die Gelegenheit, einen Augenschein zu nehmen, jedenfalls war die Kasse um 220 Franken reicher am Abend.

19. September: Vereinsausflug nach Schuders; Projekt Valmära.

Diana hat einen Artikel zusammengefasst für die P&H…vielen Dank Diana, könntest Du ihn bitte vorlesen?

Am 14. November durften wir den Senioren-Nachmittag durchführen. Ca. 40 Interessierte folgten der Einladung. Zu diesem Anlass hatten wir Hans und Käthy Thalmann von Uster eingeladen; den Kontakt hergestellt hatte Bärbi Wyss schon ein Jahr zuvor. Hans und Käthy Thalmann sind die Besitzer in zweiter Generation des Soppahüsli in St. Antönien Aschüel. Bevor das Haus zum Rückzugs-Ort und Ferienhaus der Familie Thalmann wurde, diente es in den 1950erJahren als Baubaracke der immensen Lawinenverbauungen am Chüenihorn.

 Für Hans Thalmann, der lange Ustemer Stadtpräsident war und später für kulturelle Projekte weit herum als Berater tätig war, wurde der Ort zum Feriendomizil und zur zweiten Heimat für seine grosse Familie. Zusammen mit seiner Frau Käthy hatte er 10 Kinder grossgezogen, wobei drei davon an einer fortschreitenden degenerativen Krankeit litten. Das war wohl die schwierigste Herausforderung in ihrem Leben. Sie erzählten gerne von glücklichen und traurigen Episoden aus ihrem umtriebigen und bewegten Leben.

Die Zeit verflog im Nu und alle hatten Lust auf Sandwiches, Pitta und Kaffee.

Im Oktober begann Marianne Sahli wieder mit ihrem Stickkurs.

Für die Eröffnung des 1. Adventsfensters hatte erneut Marianne Sahli kreativ gewirkt und mit Marie-Theres Meier das Fenster in der Brockenstube zur Beleuchtung eingerichtet.

Wir vom Vorstand bewirteten die Besucher mit Kürbissuppe, Brötchen und Glühmost in den Räumlichkeiten der Brockenstube.

Viele weitere Leute halfen mit, dass in der Adventszeit jeden Tag ein neues Fenster erleuchtet wurde. Eine schöne Ausnahme bescherten uns die Primarschüler mit der Zeller- Wiehnacht in der Kirche.

Die Brockenstube ist in unserem Verein ein wichtiges Standbein. Ein starkes Team unter der Leitung von Erica Janett hat einen tollen Aufschwung erlebt sicher auch dank den neuen Oeffnungszeiten. Darüber wird euch Erica noch berichten.

 Hiermit schliesse ich meinen Bericht.

Präsidentin

Dorli Thöny

JAHRESBERICHT 2017

Wir haben seit Februar die Oeffnungszeiten für die Brockenstube erweitert; nämlich jeden Dienstag-Vormittag, 09.00Uhr bis 11.00Uhr Annahme und Verkauf.

Das hat sich bewährt; das zeigen die Zahlen. Auch bekamen wir ein paar positive Rückmeldungen.

Im März haben ein paar Frauen mit Monica Ochsner Filztiere und Filzschmuck hergestellt.

Der Frauenzmorged vom 6.Mai konnte wegen plötzlicher schwerer Krankheit des Referenten nicht durchgeführt werden.

Unsere Blumenwanderung fand wegen sehr warmem Frühlings- und Sommerwetter schon am 18. Mai statt. So kurzfristig, wie wir diesen Ausflug ansagen mussten konnten sich nur acht Personen freinehmen. Für diese war es aber ein tolles Erlebnis; Sami und Bärbi Wyss führten uns zu verborgenen Schätzen am Rheinufer. Etliche Orchideenarten blühen dort nur von Wenigen entdeckt entlang der Böschung. Dank guter Organisation genossen wir einen kurzweiligen Nachmittag mit vielen schönen Eindrücken.

Die Seniorenreise im August war wieder gut besucht. Mit gut 40 Personen durften wir mit RhB und Bus nach St.Moritz reisen. Dort besuchten wir das Segantini-Museum. Anschliessend erwartete uns im Hotel Laudinella ein reichhaltiges feines Mittags-Buffet, wo wir uns nach Belieben bedienen durften. Später tat ein Spaziergang dem See entlang bis zum Bahnhof sehr wohl. Die Eröffnung der aufwendigen Neugestaltung des Bahnhofs lag erst ein paar Tage zurück. Alle waren beeindruckt von den Mosaikbildern in der Unterführung und begeistert vom Ausflug bei schönstem Wetter.

Das Angebot einer Stadtführung im September in Zürich zum Thema: „500 Jahre Reformation – auf den Spuren Huldrych Zwingli konnte mangels Interesse nicht durchgeführt werden.

Unsere Stickerinnen unter bewährter Leitung von Marianne Sahli treffen sich seit September wieder alle zwei Wochen an einem Nachmittag  zum „Freien Sticken“ im Nähschulzimmer.

Den Senioren-Nachmittag bereicherten Ueli und Ladina Thöny aus Putz mit Gitarre und Gesang. Die Teilnehmer genossen die fröhliche Stimmung und die obligaten Sandwiches, Pitta und Kaffee.

Acht Frauen liessen sich bei Dorli Thöny zeigen, wie man selber Beinwellsalbe herstellt. Alle waren angenehm überrascht von dem feinen Produkt, das wärmend und heilend wirkt.

Im Dezember wurde erfreulicherweise wieder jeden Abend bis und mit Heiligabend ein neues Adventsfenster erleuchtet;  meistens wurden die Besucher mit heissem Getränk und etwas Feinem dazu empfangen. Für viele Kinder war es ein besonderes Erlebnis; Einige brachten ihre eigene Idee zum Leuchten, Anderen bot es Gelegenheit sich nochmals draussen mit Kindern im Lichterschein zu tummeln.

JAHRESBERICHT 2016

Unser Vereinsjahr hat mit der GV vom 5.Februar 2016 begonnen.

Im Februar lernten vier Frauen mit Monica Ochsner das Filzen von Schmuck, auch Pinguin und Fuchs nahmen Gestalt an.

Die Handarbeits-Lehrerin  Marianne Sahli führt ein paar Frauen in die Kunst  „Freies  Sticken“ ein.

Im April führte uns Frau Dr. Joerimann,  Frauenärztin in Schiers;  anlässlich unseres Frauenzmorged durch das Thema „ Wechseljahre“. Kompetent  klärte sie uns über die Veränderungen im Hormonhaushalt der Frauen  im „besten Alter“ auf. Sie machte uns nicht nur auf verschiedene mögliche Folgen aufmerksam –  sie erklärte uns ebenso, wie wir den Problemen auf natürliche und medizinische Art begegnen können.

In der Brockenstube füllte sich ein Gestell mit Büchern. Diesen Sommer haben wir zwei Bänke an   geeigneten Plätzen, im und ausserhalb des Dorfes mit Bücherkisten bestückt. Sie wurden recht oft benutzt. Auch die Bibliothek der Mittelschule unterstützte uns mit Büchern.

Im Juni wollten wir eine Wanderung von Bivio nach Alp Flix durchführen. Das schlechte Wetter machte uns leider einen Strich durch das Vorhaben.

Der Einladung zum Senioren-Ausflug folgten 34 Teilnehmer/Innen. Mit der RhB und Postauto reisten wir nach Valendas. Die Dorfführung und das Kulinarische im Gasthaus am Brunnen wurden zum tollen Erlebnis an diesem warmen Sommertag!

Unsere Vereinsreise führte uns nach Stein am Rhein. Dort befindet sich ein Haus, welches rund 600 Krippen aus aller Welt beherbergt. Es ist sehenswert, wie Christen in allen Erdteilen  das Ereignis um die Geburt Jesu darstellen!  Am selben Ort nahmen wir ein einfaches Mittagessen ein, sind die Besitzer doch auf Kunden und Spenden angewiesen, die kostbare Ausstellung weiterhin zu erhalten.

Für den Senioren-Nachmittag im November hatten wir den langjährigen Redaktor der Prättigauer- und Herrschäftler  Zeitung eingeladen. Interessant und lehrreich erzählte er aus seinem Leben vom Lehrling bis zum Redaktor aus den Anfängen der Zeitungsmacher. Mit Pitta, Sandwiches und Kaffee durften wir den Nachmittag abrunden.

Ganze 24 beleuchtete Fenster bereicherten nach und nach die Adventszeit. Viele benutzten die Abende, um die kreativ gestalteten Fenster zu besuchen und zu bestaunen, manchmal bei  wärmendem  Glühwein .

JAHRESBERICHT 2015

Den Anfang in unserem Vereinsjahr machte Annemarie Frey am 19. Februar in Pusserein. Sie konnte vier Frauen in die Kunst des Filzens einführen. In einem Nachmittag entstanden schöne warme Sitz-Unterlagen aus Schafwolle.

Am 16. April folgten ca. 120 Personen der Einladung  zum Vortrag über Eisenmangel in den Singsaal der Gemeinde Grüsch. Beide Frauenvereine hatten sich für dieses Thema beworben, der SGF kümmerte sich um Werbung im Amtsblatt und erstellte Flugblätter. Auch übernahm er die Kosten für Saalmiete und Honorar, sowie die Kosten für den Apero.

Der Grüscher Frauenverein bat uns, den Anlass in Grüsch durchführen zu dürfen. Wir konnten dem zustimmen.

Der Anlass fand grossen Anklang. Der Grüscher Dorf-Arzt Dr. Kälin verstand es, uns die weitverbreitete Mangelerscheinung   und deren  Behandlungsmöglichkeit  aufzuzeigen.

Die anschliessende Fragerunde wurde rege benutzt. Zum Abschluss bewegten wir uns zu den feinen Apero-Häppchen.

Zum Frauenfrühstück vom 2. Mai hatten wir Sandra Sutter eingeladen. Sie war ein Jahr lang bei der Organisation Island Kids Philippines  im Einsatz.

Sie gab uns rührenden Einblick in ihre Arbeit auf den Philippinen, wo sie mithalf, Kinder von der Müllhalde abzuholen ins Zentrum, das sich direkt neben dem Slum befindet. Die kleine private Hilfsorganisation besteht aus einer Stiftung und einem Verein in der Schweiz. Sie setzt sich für die von der Gesellschaft im Stich gelassenen Kinder und Familien ein. Die Kinder erhalten Nahrung,  Schulbildung und Geborgenheit. So ergeben sich Zukunftsperspektiven für die Aermsten.

Mit grosszügigen Spenden ins Kässeli  kam ein schöner Betrag zusammen, um diese Hilfs-Organisation zu unterstützen.

Am 25.April wurden die Räume der Brockenstube entstaubt und frisch gemacht.

Am 6. Juni fanden sich 12 Wanderlustige auf dem Bahnhof ein, um mit der RhB nach Davos- Glaris zu reisen. Das schöne Wetter trug zur guten Stimmung bei. Den Aufstieg nach Monstein schafften wir gemütlich im Postauto.

Von dort wanderten wir auf gutem Pfad durch den lichten Bergwald dem Weiler Jenisberg zu.

Mit liebevoll gedeckten Tischen vor der Gässelibeiz erwartete uns das Wirtepaar. Alle genossen das feine Mittagessen im Freien am gemütlichen Platz. Der Wirt und Bauer Andres Risch erzählte uns gerne über das Leben mit Gästen und Landwirtschaft durchs Jahr an diesem etwas abgeschieden Ort.

Den Abstieg nach Wiesen-Station machten wir über die Bergstrasse. Unten angekommen nahm uns die Rhätische Bahn wieder mit auf den Heimweg.

Ende August war die Seniorenreise geplant. Den Ausflug zur Taminabrücke mit Führung mussten wir auf 40 Personen begrenzen. Schnell war die Reise ausverkauft. Die Teilnehmer waren gegeistert vom Einblick in den Ablauf des imposanten Bauwerkes per Lichtbilder, von der Führung am Rand der Brücke  zur Zeit der Fertigstellung des Brückenbogens und anschliessend von der Einkehr ins Buurebeizli auf St.Margretenberg.

 Ein Verdauungs-Spaziergang war willkommen. Zu Kaffee und Dessert durften wir draussen unter Sonnenschirmen Platz nehmen. Anschliessend brachte uns das Postauto über die Brücke Mapragg nach Valens und über Bad Ragaz wieder nach Hause.

Am 24.September besuchten wir das Textilmuseum in St.Gallen. Marianne Sahli hatte alles bestens organisiert.

Wir bekamen Einblick in die Kunst der St. Galler Stickerei. In den alten hohen Räumen sind die Stickereien ausgestellt und wir staunten, dass in verschiedenen Verfahren Stickereien hergestellt wurden.

Natürlich war auch diese Arbeitsstätte nicht vom Wandel der Zeit und Mode verschont geblieben. Heute stellt die Firma immer noch Stoffe und Spitzen im Hochpreissegment her. Gekrönte Häupter und Personen aus Politik und Show-Business bedienen sich gerne hier.

Zum  Mittagessen begaben wir uns ins Restaurant  in der Nähe – Marianne hatte eine gute Wahl getroffen. Anschliessend durchstöberten wir noch die Gassen in der Umgebung, bevor wir den Zug bestiegen zur Heimreise.

Unter der Leitung von Marianne Sahli durften ein paar Frauen ab September im Turnus von zwei Wochen  das freie Sticken erlernen. Es ist sehr erfreulich, dass Marianne uns teilhaben lässt an ihrer  Leidenschaft für diese Kunst.

Im November war der Senioren-Nachmittag angesagt. Der Saal hatte sich gefüllt, bevor Christian Sutter aus Pusserein uns von seinen Jugend- Erinnerungen von der Walser-Siedlung Stubji in Salfsch erzählte. Die Bauernfamilie verbrachte in jeder Jahreszeit Tage oder Wochen im Stubji, wie das Grundstück heisst. So wie die Natur den Zeitpunkt der jeweiligen Arbeiten bestimmte, pendelte die ganze Familie  zwischen Pusserein und Salfsch. Sie lebten fast ausschliesslich von der Selbstversorgung mit Kartoffeln, Fleisch, Gemüse, Obst und Beeren. Nie hatten sie Hunger zu leiden. Er erzählte eindrücklich von den schönen Beziehung- en zu Nachbarn, von Weihnachtsfeiern in jeder Stube und der grossen Hilfsbereitschaft in allen Situationen für einander.

Das Publikum folgte aufmerksam seinem lebendigen Vortrag. Anschliessend wurden die Besucher durch unsere bewährten Service-Frauen mit Pitta, Sandwiches und Kaffee verwöhnt.

Zum Abschluss des Vereinsjahres leuchteten wieder Fenster durch die Adventszeit, im Voraus organisiert durch Erika Brehm.

JAHRESBERICHT 2014

An der Hauptversammlung vom 7. Februar nahmen 23 Frauen teil,die sich mit dem Frauenverein verbunden fühlten.

Für den Flechtkurs mit Momo meldeten sich sechs Interessierte. Sie haben sich für eine Nisthilfe für Vögel entschieden. Bis die Kunstwerke fertiggestellt waren, hatten unsere einheimischen Piepmätze längst mit dem Nestbau im Frühling begonnen, aber aus Erfahrung benützen die Vögel selten auf Anhieb ein neues Objekt! Warten wir auf diesen Frühling.

Zum Frauenfrühstück vom 3. Mai haben wir Dorothee Lingg-Völlmy eingeladen. Sie betreut die Frauen im Frauen-Gefängnis in Hindelbank. Das Thema interessierte, der Saal war vollbesetzt. Wir erhielten einen reellen Einblick in ihre Arbeit und in den Alltag der Inhaftierten. Wir wussten nichts über die Schwierigkeiten der Frauen, welche z.B. als Drogenkuriere tätig waren, wie sie wieder aus diesem Teufelskreis und den Mühlen der Justiz herauskommen können, und dann doch keine andere Möglichkeit sehen, Geld zu verdienen. Diese Schicksale und machten betroffen.

Während dem anschliessenden Brunch fand reger Gedankenaustausch statt. Dorothee durfte einen schönen Batzen aus dem aufgestellten Kässeli mitnehmen, um den Frauen mit schöner Wolle, etwas zum Lesen oder gar einem Kinobesuch das“ Eingeschlossen sein“ zu erleichtern.

Am 28. Juni trafen sich 13 Wanderfreudige auf dem Bahnhof, um per Postauto nach St. Antönien zu gelangen. Unser Ziel war es, die Hängebrücke über den Chlaibach zu begehen. Unser Verein hatte damals CHF 1000.- gespendet für die Realisierung der Hängebrücke. Im August 2008 wurde diese eingeweiht.

Beim Aufstieg nach Aschüel wussten wir noch nicht, ob Sonne oder Wolken unsere Begleiter sein würden. Zur Znünirast  setzte sich die Sonne durch.

Weiter ging es gemütlich mehr ab als aufwärts, umgeben von frischen Alpweiden und lichtem Wald. Schon bald näherten wir uns der Hängebrücke über den Chleibach. Die meisten waren zum ersten Mal hier. Mit Genugtuung erkannten wir unseren Namen auf der Sponsorentafel. Feierlich betraten wir die leicht schwankende aber gut verankerte Brücke.

Weiter ging es auf schmalem Pfad wieder  bergwärts Richtung Salfsch. Im warmen Sonnenschein flog uns der uns der Duft von süssen Walderdbeeren entgegen; dem konnte niemand wiederstehen und alle pflückten eine Hand  voll.

In Salfsch erwarteten uns Marlies und Kurt Huber. Sie hatten den Platz mit Grillstelle einladend hergerichtet.

Bis der Grill bereit war, erzählte uns  Hanspeter Thöny auf eindrückliche Weise aus seiner Zeit in Salfsch, während der Forstwartlehre – wie die Seilbahn für den Holztransport ins Wäschchrut benutzt worden war.- Ueber den Wandel in der Forstwirtschaft und die Natur- Gegebenheiten im Schraubachtobel.

Wir genossen eine ausgiebige Mittagsrast und die schöne Gastfreundschaft bei Hubers. Später benutzten einige die Fahrgelegenheit, restliche wanderten zu Fuss durch das wildromantische Schraubachtobel Schiers zu.

Am 23.und 24. August hatten wir unseren Auftritt am Dorffest in der Bahnhofstrasse.

An der GV hatten sich ein Dutzend Frauen bereit erklärt, mitanzupacken. Es gab keine Einwände zu meinem Einsatzplan. Die Zusammenarbeit war erfreulich gut. Alle packten willig an in allen Bereichen. Die Herstellung von 600 Frühlingsrollen bewältigte Thanaphorn, genannt Chery Hartmann in zwei einhalb Tagen mit nur zwei Helferinnen aus unserem Verein. Wir wollten ihr eine Plattform bieten, um ihre thailändische Spezialität bekannt zu machen. Wir einigten uns auf einen günstigen Preis.

 Die Saftbar führte Monika Ochsner mit ihrem Team. Auch dieses Angebot fand guten Absatz. Ich bin überzeugt, dass sich unser Einsatz lohnte, auch wenn sich der Gewinn in Zahlen ausgedrückt nicht heraushebt. Die Erfahrung und das Erlebnis waren einmalig!?

Anfangs September begann der Stickkurs mit Marianne Sahli. Sechs Frauen durften das freie Sticken erlernen und  einen sogenannten“ Seelenspiegel“ anfertigen. Ungefähr alle zwei Wochen trafen sie sich im KGH zum Sticken. Diese Kunstwerke dürfen wir hier und heute betrachten.

Am 4. September durften wir mit 36 Senioren durch das Bündner Oberland bis nach Disentis reisen. Derweil die RhB in Chur eine Pause machte, überraschten wir die Reisegruppe mit Totenbeinli und Kaffee.

Von Chur nach Disentis konnten wir die malerische Landschaft bewundern. Im Hotel  Alpsu hat man für uns ein sehr feines Mittags Menu gekocht. Wir durften nicht lange verweilen, denn wir wollten Pater Theo nicht warten lassen. Er empfing uns in der Klosterkirche. Das Kloster Disentis konnte in diesem Jahr auf 1400 Jahre bewegte Zeit zurückblicken. Die Benediktinermönche, ca. 30 an der Zahl führen ein top modernes internationales  Gymnasium.

 Im Klostermuseum sind sakrale Kunstwerke aus 1000 Jahren ausgestellt.Griechische und russische Ikonen aus dem 17.- und 19. Jahrhundert, sowie eine

Naturgeschichtliche Ausstellung mit Mineralien und allen Wildtieren aus der  Surselva.       Sehenswert!

Früher oder später pilgerten wir wieder Richtung Bahnhof, wo die Zeit noch reichte für ein Getränk im Gartenrestaurant. Es war noch so gemütlich dort um zu Verweilen und niemand wollte uns zuhören, als wir die Gruppe aufforderten, sich bitte zum wartenden Zug hin zu bewegen. Wir mussten energisch werden! Mit Mühe erreichten die Letzten die Wagen, kurz bevor der Zug heimwärts rollte. Alle kamen glücklich und zufrieden in Schiers an.

 Am 25. September führte uns die versierte Frau Gruber durch die Churer Altstadt. Sie selbst in Chur aufgewachsen verstand es prächtig, uns in ihrem schönen Khurer-Dialekt die Sehenswürdigkeiten der ältesten Stadt der Schweiz zu zeigen.  Angefangen bei der Wasserstelle im modern gestalteten Bahnhof bis hoch zur 800-jährigen Kathedrale erfuhren wir spannende Fakten und geschichtliche Hintergründe über unsere Kantons-Hauptstadt. Zum Mittagessen trafen wir uns  im Rest. Rosenhügel. Im hellen Wintergarten verweilten wir gerne. Die Heimreise traten wir individuell an.

 Der Senioren – Nachmittag fand am 12.November statt. Ruedi Walli, ein durch und durch Hölziger aus Fideris- Strahlegg vermochte die Besucher mitzunehmen in die Zeit zurück zu den Anfängen seiner Berufswahl, zu seiner Beziehung zum Holz und Handwerk. In seiner bescheidenen Art brachte er viel Freude in den Saal.

Mit unserem Weihnachtsfenster in der Brockenstube schlossen wir unser Jahresprogramm ab. Wieder am 1.Dezember haben Marie-Theres Meier und Marianne Sahli  ein schönes Fenster gestaltet. Wir vom Vorstand durften ein paar Besucher mit Glühwein und Gueteli empfangen.

Auch in diesem Jahr ist es Marie-Theres Meier und Erika Brehm gelungen, die 24 Tage im Dezember zu verteilen, so  dass jeden Abend im Advent ein Fenster leuchtete. Ganz herzlichen Dank euch beiden.

Ich möchte nun allen, die sich irgendwie, sichtbar und unsichtbar, so toll und uneigennützig eingesetzt haben für unseren Verein ganz herzlich danken. Nur dank euch ist so Vieles gut gelungen im letzten Jahr. Ganz besonders möchte ich meinen Kolleginnen im Vorstand für die tolle Zusammenarbeit herzlich  danken.

JAHRESBERICHT 2013

An erster Stelle in unserem Vereinsjahr stand die Restauration der Wandbilder im KGH an . Bei den schönen Textilwerken, die der Frauenverein vor 25 Jahren, unter kundiger Leitung der Textil – Künstlerin Christine Schawalder aus Arosa verwirklicht hat, wurden Spuren der Abnützung sichtbar.

Vögel ohne Federn, Blätter herunterhängend, Frisuren verunstaltet, lose Fäden der Regenperlen, ein zwei Flecken usw.

Auf Anfrage der Kirchgemeinde hatten wir beschlossen, die Textilwerke in Ordnung zu bringen.

Bärbi Wyss wusste, dass damals bei der Entstehung der Arche Noah und der Schöpfungsgeschichte Ueli Senn einige Schnappschüsse gemacht hatte. Sie erkundigte sich und sie durfte das Fotoalbum nach Hause nehmen.

In aufwändiger Arbeit hat Sämi Wyss die Fotos auf seinen Computer gescannt und sie damit uns und weiteren Interessierten zugänglich gemacht.

Wie können wir die schweren Wandbilder auf Tische verfrachten, so dass sie gut auflagen und stabil blieben? Vieles wollte gut vorbereitet sein.

Christine Schawalder wurde angefragt, ob sie kommen möchte/könnte?

Nun waren wir gespannt, wie viele ehemalige und neue Näherinnen sich ansprechen liessen auf unser Inserat in der Prätt.Zeitung.

Etwa zwölf Frauen, die meisten waren ehemalige „Süchtige“, Ihr versteht schon, kamen, sahen und ohne grosse Erklärungen waren sie wieder emsig am Nähen und Gestalten. Auch für Christine war es ein schönes Wiedersehen mit den Schierser Näherinnen.  Dank den Fotos, die uns Sämi  per Beamer zeigte, sahen wir wenigstens, wie die lädierten Teile aussehen sollten.

Und nicht nur das! Wie staunten wir ob der ziemlichen Veränderung unseres eigenen Aussehens! Wer ist denn das? Nei lueg ämal, wiä jung hed diä und di säb da noch usgseh! Ein paar Frauen sind schon nicht mehr unter uns, denn das „von Hand annähen“ der Stoffe und Figuren hatte damals natürlich auch viele ältere Frauen begeistert, hatten diese doch die beste Uebung in diesem Handwerk.

Aus diesem Tag wurden zwei, weil sorgfältiges Erneuern etwas Zeit braucht. Genauso wichtig waren die Pausen und Gespräche, Kaffee und Kuchen, alles wie damals. Euch allen, die sich beteiligt haben gebührt Dank für den vielfältigen Einsatz.    

Die Einladung zum Frauenfrühstück vom 4. Mai lockte viele Frauen an. Das Thema“ Rheuma und Osteoporose im Zusammenhang mit unserer Ernährung“ war für uns alle ein interessantes Thema; hätten wir es denn in der Hand, mit den richtigen Lebensmittel solche Krankheiten abzuwenden?

Rheuma und Osteoporose- Erkrankungen sind weit verbreitet in unserer Gesellschaft. Osteoporose ist eine Krankheit für sich, kann aber auch eine Folge-Krankheit von Rheuma sein.

Sybille Lauterbach hat uns etliche Zusammenhänge von der ganzen Umwandlung der Stoffe, von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren erklärt, ob und wie sie vom Körper verwertet, oder eben eingelagert und Entzündungen verursachen können, wenn man zu viel der ungünstigen Nahrungsmittel einnimmt.

Mit gezielter Ernährung kann man der Krankheit durchaus vorbeugen; hat die Krankheit aber Ueberhand genommen, sind ärztliche Betreuung und Medikamente unerlässlich.

Die Stimme der Rednerin war etwas leise. Die wichtigsten Erkenntnisse gab es aber noch in schriftlicher Form.

Anschliessend bedienten sich alle gerne am reichhaltigen Zmorged- Buffet.

Am 22. Juni war ein Ausflug auf und um den Vilan  geplant. Das Wetter jagte uns etwas am morgen früh. Es regnete noch trotz einigermassen gutem Wetterbericht. Zum Glück wagten wir, aufzubrechen

. Zwölf wetterfeste Ausflügler trafen am Bahnhof ein. Mit der RhB reisten wir nach Malans. Zu Fuss erreichten wir die Aelplibahn. Von der Bergstation starteten wir gemeinsam bergwärts. Der Nebel mochte nicht weichen, aber wir hatten gute Bergführer;  Hans Joos hat die eine Gruppe auf den Vilan geführt, Sämi Wyss die andere rund um den Vilan bis nach Valcaus. Die Aussicht zu den Bergen war verhüllt, nicht aber die Aussicht auf die grosse Pracht der Alpenblumen in der Frühlingsblüte. Und natürlich wusste wieder einmal Sämi von jedem Kraut und jeder Blume die Namen.

Der Nieselregen verstärkte sich gegen den Gipfel hin, die Meisten liessen sich aber nicht entmutigen und schliesslich waren alle stolz, den Gipfel erreicht zu haben. Sogar der Nebel wich für einen Augenblick zur Seite und die Sonne wärmte uns durch die dünne Nebelschicht hindurch! Phänomenal!

Nach der Mittagsrast begaben wir uns talwärts. Bei der Waldgrenze wartete die andere Gruppe bereits auf uns, und dies bei warmem Sonnenschein.

Zusammen durften wir in Valcaus einkehren. Dort belagerten wir das schöne Gärtli vor dem Haus. Alle genossen den schönen Platz, die Aussicht und den Zvieri. Zu guter Letzt überraschte uns die Wirtin mit Hackbrett – Klängen.

Nun wurde es Zeit, in den bestellten Bus einzusteigen. Drei Mutige fuhren per Trottinett nach Seewis. Mit Postauto und RhB kamen wir, reich beschenkt mit schönen Eindrücken, glücklich  nach Hause.

Für den Wen-do Kurs, welcher im Ferien-Pass Prättigau angeboten wurde, hatten wir uns im Vorfeld erfolgreich auf Sponsorensuche gemacht.

Einige Frauenvereine, die Raiffeisen Bank Schiers und die evangelische Gedächtnis-Stiftung  Prättigau  haben uns grosszügig unterstützt. So konnten wir die hohen Kosten verteilen.

Wir hätten uns etwas mehr Interesse seitens der Mädchen und der Eltern erhofft.

Nach wie vor sind wir aber überzeugt, den teilnehmenden Mädchen eine wichtige Erfahrung ermöglicht zu haben.

Zur zeit hat die Frauenzentrale Graubünden dieses Thema aufgegriffen. Sie bietet in diesen Tagen Wen-do Kurse für Erwachsene Frauen an.

Am 7. September durften wir mit 45 Senior/innen zum Laubenmarkt nach Glurns fahren.

Mit der RhB reisten  wir nach Scuol, bestiegen dort den Postauto- Reisecar, um weiter nach Martina- Reschenpass- bis Mals zu fahren. Den Kaffeehalt genossen wir auf der Sonnenterasse des Alpe -Gasthof Norber in Nauders. Bald ging die Fahrt weiter über den Reschen-Pass dem langen See entlang. Bis nach Mals beträgt das Gefälle ca. 500 Höhenmeter. Im schönen“ Garberhof“ verweilten wir zum Mittagessen. Danach fuhren wir weiter  zum Markt.

Auf dem September- Markt ist nebst vielen einheimischen, kulinarischen  Köstlichkeiten und anderen Spezialitäten, die Palabirne erhältlich; frisch vom Baum, gedörrt im Birnenbrot oder auch als Schnaps. Die Palabirne ist eine alte Sorte, die heute noch einen festen Platz unter den lebenswichtigen und besonders gesunden Nahrungsmitteln einnimmt.

Anstatt auf dem Markt flanieren, begab sich eine Gruppe zum Stadt-Rundgang  in der kleinsten Stadt  Süd-Tirols. Glurns, die mittelalterliche Stadt mit vollständig intakter Stadtmauer hat eine interessante Vergangenheit und etliche Sehenswürdigkeiten.

Das Wetter hätte schöner nicht sein können, und so versammelten  wir uns gerne auf dem grossen Platz mit den einladenden Gartenwirtschaften am Rande des Markt-Treibens.

Gegen halb vier Uhr sammelten wir uns zur Heimfahrt. Der freundliche Chauffeur brachte die gutgelaunte Reiseschar bis nach Zernez.

Von dort durften wir mit der guten RhB in direkter Fahrt nach Hause reisen.

Im September wurden Weidenkugeln oder Schalen geflochten unter der Leitung unserer Flechtkünstlerin  Momo Saleh.Im Nachmittags – und Abendkurs konnten je fünf Frauen im Werkraum des Bildungs-Zentrum Palottis  Weiden verflechten.

Im November hatten wir zu dem „etwas anderen“ Senioren- Nachmittag eingeladen. Wir hatten dazu die Bewegungs- und Tanz – Pädagogin Silvia Garcia engagiert. Viele Interessierte kamen.

Mit lüpfiger Musik ab Tonband sollten wir uns bewegen, vom einfachen Kreistanz bis zur Polognaise, von der Vierer – zur Achterreihe, immer wieder andre Leute standen sich gegenüber. Es war recht lustig. Man sah viele erheiterte Gesichter. Die Stimmen wurden lauter, und die Musik vermochte sich nicht mehr durchzusetzen. Schliesslich brach Silvia Garcia ab und wir durften zum gemütlichen Teil Platz nehmen.

 Kaffee, Pitta und die Sandwiches — durch freundliche, junge Frauen serviert, munden immer!

Am 1. Dezember eröffneten wir mit unserem beleuchteten Brockenstuben – Fenster die Weihnachtsfenster – Zeit.

 Liebevoll haben Marie-Theres und Marianne das Fenster hergerichtet. Wir vom Vorstand haben die Besucher mit selbstgemachten Weihnachts- Guetzli und Glühwein verwöhnt – drinnen bei froher Tischrunde.

Somit konnten wir den letzten Posten im Jahresprogramm abhaken.

Unsere Arbeit im Vorstand war noch nicht fertig für dieses Jahr. Eifrig galt es noch weiter zu schmieden an den Plänen für das nächste Jahr.

Ich möchte euch allen danken. Ihr habt wesentlich dazu beigetragen, dass unser Vereinsjahr ein buntes, gelungenes geworden ist!

Besonderen Dank verdienen meine Vorstands – Kolleginnen. Ihr habt mich gestärkt, mit Rat und Tat unterstützt und in freundschaftlicher Zusammenarbeit unser Schiff auf Kurs gehalten.

JAHRESBERICHT 2012

Unser erster Anlass war das Frauenfrühstück vom  5. Mai. Das Thema für das Rahmenprogramm lautete: Medienarbeit hier und jetzt. Mit  Elisabeth Bardill hatten wir eine gute Wahl getroffen.

Sie verstand es ausgezeichnet, einfühlsam und doch mit Humor viele Facetten ihrer Begegnungen mit Menschen und Handwerk in Graubünden zu erzählen, wie sie diese ein Stück begleiten durfte, und wie daraus eins ums andere Buch entstand. Wie teuer eine Auflage zu stehen kommt, und wie sie einen Verlag gefunden hat, der sich dafür interessierte; sie gab uns auf feine Art einen Eindruck ihres Schaffens. Die Zuhörer fühlten sich sichtlich wohl.

Anfangs Mai fand der Wen-do Kurs in der Farb- Turnhalle statt. 12 Mädchen aus Schiers und eines aus Malans durften während 9 Stunden, verteilt auf drei Tage viel lernen bei Frau Rinn, Sozialpädagogin und Shiazu-Therapeutin), und Frau Stalder, ist Selbstverteidigungslehrerin.

Alle waren begeistert und brachten den Wunsch in die Runde, dass sie sehr gerne weitermachen würden. Die Trainerinnen empfahlen uns, nach einem Jahr noch einen Kurs durchzuführen.

Dies veranlasste uns, nach weiteren Möglichkeiten und Organisatoren zu suchen. Dabei dachten wir an den Ferienpass Prättigau….Heidi Jörimann hat Kontakt aufgenommen.

Nun war es Zeit, sich um den Senioren – Ausflug ins Appenzell zu kümmern. Erica hat schon tüchtig Vorarbeit geleistet.Wir durften 30 Anmeldungen entgegen nehmen.

Am 6. Juni führte uns die Firma Zumstein nach Benken zum Kaffeehalt, weiterüber Ricken, und über die Wasserfluh Richtung Appenzellerland. Ziel war das bekannte Restaurant „Schnuggäbock“. Der Spassvogel Jock vom Familienbetrieb erklärte uns die Tischregeln wie anno dazumal! Nach Besichtigung der eigenen Backstube und der Hoftiere führte uns die Reise weiter zum Hackbrettbauer Alder. Dies war wohl das High-light, wie man heute sagt, dieses Tages.

Herr Alder erzählte uns freimütig, wie er sein erstes Hackbrett unter strengen Bedingungen angefertigt hatte. Für den Instrumentenbau sei es sehr entscheidend, die Mondzeichen zu beachten, um ein gut tönendes Instrument bauen zu können. Eindrücklich und kurzweilig schilderte er uns die Kunst des Hackbrettbauens. Zum Abschluss rief er die zwei Musikschüler und den Lehrer, die nebenan am Proben waren. Zusammen spielten sie uns lüpfige Melodien. Die Zeit verging schnell. Dankbar für das Erlebte bestiegen wir den Car, der uns wieder gut nach Hause brachte.

Am 23.Juni traf sich eine Wandergruppe früh am Sonntagmorgen zu unserem Ausflug mit der RHB nach Preda. Dort angekommen, beabsichtigten wir dem Bahnlehrpfad zu folgen, leicht absteigend nach Bergün. Beim Start noch ganz in Nebel gehüllt, begaben wir uns langsam unter die Nebeldecke. Dies störte uns aber gar nicht, hatten wir doch am Weg genügend Wunderwerke zu bestaunen. Einerseits waren es die vielen und seltenen Blumen, (den fachkundigen Biologen hatten wir zum Glück auch in der Gruppe…..Sämi Wyss), anderseits war es die imposannte Albula- Bahnstrecke, die von 1898 bis 1903 in aufwendiger Arbeit unter zum Teil gefährlichen Bedingungen erbaut wurde. Als besonders problematisch erwies sich die Steigung des Tals zwischen Bergün und Preda, wo auf 5km Luftlinie über 400 Höhenmeter zu überwinden waren. Mit Wende- und Spiraltunnels und etlichen Brücken bewältigte man diese Aufgabe, sodass sich die Strecke wie eine Schraube in die Höhe drehte.

Mit Verspätung kamen wir in Bergün an. Gerne nahmen wir auf der sonnigen Gartenterasse Platz. Bei einem feinen Mittagessen liessen wir es uns gut gehen, bis es Zeit war zum Aufbrechen für die Heimreise.

Am 7. November durften wir die Schierser zum Senioren- Nachmittag einladen. Wir überraschten die Gäste mit Clownin Aurikla, alias Katharina Schwitter, die mit feinfühligem Humor alle zu begeistern wusste. Wir haben am Schluss auf jedem noch so ernsten Gesicht ein Lächeln entdeckt. Mit besonderer Gabe und farbigen Tüchern wusste sie die Leute mitzunehmen in ihrer Abstaub- Mission. Die Feine Pitta mundete anschliessend doppelt. Viel Freude bereiteten auch die Steinmännli, die liebevoll von Bärbi und ihrem Mann gestaltet und verleimt wurden.

Im Dezember konnte man zahlreiche Weihnachtsfenster bewundern, wer sich bei Dunkelheit noch in die Umgebung wagte. All die Vorarbeit haben wieder Erika Brehm und Marie- Theres Meier geleistet.

 Jetzt bleibt mir noch zu danken:

— meinen Vorstandskolleginnen für die tolle Zusammenarbeit und      grosse Hilfe, die ich erfahren durfte.

— Dank gebührt auch den Rollstuhl- Spazierifrauen mit ihren Organisatoren,

— den Helferinnen in der Brockenstube, –

— allen, die die Weihnachtsfenster organisiert und gestaltet haben

–allen, die in irgend einer Form für den Frauenverein Einsatz geleistet haben. Vielen herzlichen Dank.